Pinterest führt In-App-Hinweis ein, um Smartphone-Ablenkungen in deutschen Schulen zu verringern

29. April 2026

Vertrauen + Sicherheit

Der Pinterest-App-Bildschirm zeigt die In-App-Aufforderung über einem Raster von Pins; der Hinweis lautet: “Damit beschäftigt, brillant zu sein? Mach eine Pause von der Pinterest‑App – wir werden dich nach dem Kurs inspirieren.“

Deutsche Jugendliche geben an, dass sie in der Schule mehr Unterstützung brauchen – nicht nur bei den Schulaufgaben, sondern auch im verantwortungsvollen Umgang mit ihren Smartphones, die sie häufig selbst während des Unterrichts nutzen. Laut neuen Daten von Pinterest möchten mehr als zwei Drittel (67 %) der 16- bis 18-Jährigen in Deutschland ihre Zeit, die sie mit mobilen Geräten verbringen, besser einteilen.1

 Im Vorfeld der European Mental Health Week (Europäische Woche der psychischen Gesundheit) unterstützt Pinterest deutsche Jugendliche mit einer neuen In-App-Aufforderung, die sie dazu ermutigt, die Pinterest-App während der Schulzeit zu schließen und alle Benachrichtigungen auf ihren Geräten auszuschalten. Nach Rückmeldungen von Nutzer*innen wurde die Funktion im vergangenen Jahr nach einer ersten Testphase in den Vereinigten Staaten und Kanada erfolgreich in Frankreich und Großbritannien eingeführt.

Angesichts der zunehmenden Diskussionen über junge Menschen und ihre Beziehung zu ihren Mobilgeräten kommt diese Einführung zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Jugendliche in Deutschland verbringen durchschnittlich mehr als vier Stunden pro Tag mit ihrem Smartphone.2 Fast sieben von zehn (68 %)3 haben das Gefühl, dass ihr Smartphone sie daran hindert, in der Schule voll bei der Sache zu sein oder den Tag über Zeit mit realen Erlebnissen zu verbringen. Die Hälfte (50 %) ist der Meinung, dass übermäßige Smartphone-Nutzung genauso gefährlich oder sogar gefährlicher ist als den ganzen Tag Junkfood zu essen, ohne Helm Fahrrad zu fahren, in der Öffentlichkeit zu rauchen und keine Sonnencreme zu verwenden.4

„Im Unterricht brauchen Schüler*innen die Möglichkeit, zu lernen, ohne ständig von Apps auf ihren Smartphones abgelenkt zu werden“, sagte Bill Ready, CEO von Pinterest. „Die Einschränkung der Smartphone-Nutzung in Schulen ist ein Thema, das unter Pädagog*innen und in der Politik aktueller denn je ist. Um jedoch wirklich wirksam zu sein, müssen Technologieunternehmen Teil der Lösung sein. Pinterest hat es sich zum Ziel gesetzt, Schüler*innen, Eltern und Lehrende zu unterstützen, die diese Verantwortung nicht alleine tragen sollten.“5

Der Pinterest-App-Bildschirm zeigt die In-App-Aufforderung über einem Raster von Pins; der Hinweis lautet: “Damit beschäftigt, brillant zu sein? Mach eine Pause von der Pinterest‑App – wir werden dich nach dem Kurs inspirieren.“


Laut Daten von Pinterest sind Langeweile (64 %) und die Angst, etwas zu verpassen (29 %), die größten Herausforderungen für Jugendliche, wenn sie versuchen, eine Pause vom Smartphone einzulegen. Erfreulicherweise gibt mehr als ein Drittel (34 %) an, dass Hilfsmittel wie Benachrichtigungen oder Einstellungen, die sie sanft daran erinnern, eine Pause einzulegen, ihnen helfen würden, ihre Bildschirmzeit effektiver zu gestalten.6

Pinterest testete die Funktion zunächst im vergangenen Jahr in den USA und Kanada, bevor der Test auf Großbritannien und Frankreich ausgeweitet wurde. Pinterest war die erste Plattform, die solche Maßnahmen einführte. Seitdem haben Millionen von Schüler*innen die Funktion gesehen und darauf geklickt.

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In einer digitalen Umgebung, in der viele Plattformen darauf ausgelegt sind, ständig die Aufmerksamkeit der Nutzer*innen auf sich zu ziehen, ist es ermutigend, Maßnahmen wie die In-App-Erinnerung von Pinterest zu sehen, die jungen Menschen Raum geben, innezuhalten und über ihre Bildschirmgewohnheiten nachzudenken. Initiativen wie diese sind ein wichtiger Schritt nach vorne, insbesondere da das Problem der übermäßigen Bildschirmzeit nachhaltige Bemühungen im gesamten digitalen Ökosystem erfordert. Maßnahmen, die das Wohlbefinden vor endloses Engagement stellen, sind ein willkommener Schritt in die richtige Richtung – sie schützen die psychische Gesundheit der Jugend von heute und tragen dazu bei, eine bessere Zukunft für morgen zu sichern.“

Kadri Soova,

Direktorin der NGO Mental Health Europe

So funktioniert es: Wenn Jugendliche die Pinterest-App während der Schulzeit öffnen, erscheint eine Meldung, die dazu auffordert, die App sowie alle Benachrichtigungen auf dem Smartphone auszuschalten. Jugendliche in Kanada und den Vereinigten Staaten begrüßten die Funktion, merkten jedoch an, dass die Nachrichten so klangen, als kämen sie von ihren Eltern oder Lehrer*innen. Um dem Hinweis einen Tonfall auf Augenhöhe zu verleihen, passte Pinterest die Sprache an, sodass sie durch Formulierungen wie „beschäftigt damit, brillant zu sein?“ und „mach eine Pause“ lockerer und nahbarer wirkt.

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Funktionen wie diese zeigen, dass Tech-Unternehmen anfangen können, kreativ darüber nachzudenken, wie ihre Produkte das Wohlbefinden junger Menschen unterstützen, und das ist eine willkommene Veränderung. Natürlich ist eine Aufforderung nur so wirkungsvoll wie das Ökosystem, das sie umgibt. Die eigentliche Chance besteht darin, dass Plattformen das Wohlbefinden in die Architektur der Funktionsweise ihrer Produkte einbetten – von Algorithmen bis hin zu Standardeinstellungen. Pinterest zeigt, dass diese Diskussion möglich ist, und wir möchten die gesamte Branche ermutigen, weiter voranzugehen.“

Marija Manojlovic,

Geschäftsführerin der NGO Safe Online

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