Pinnerporträts: Kathrin von Backen macht glücklich

Backen macht glücklich! Der Name von Kathrins Blog spiegelt sich in jedem ihrer Rezepte wieder. Sie verzaubert ihre Leser mit immer neuen, leckeren Backrezepten und auch auf Pinterest werden ihre Pins fleißig weitergepinnt. Im Interview verrät sie uns ihre Lieblingsprofile und teilt ein paar Pinterest-Tipps für Blogger.

 

Erzähle uns ein bisschen über dich!

Der Blogname deutet es ja schon an: Backen macht mich glücklich. Mich, Kathrin, Anfang 30, Ehefrau eines wunderbaren Mannes, der alles Technische für den Blog macht, und Mutter eines wunderbaren kleinen Sohnes, der momentan vor allem mein Gebäck liebend gern aufisst. Dass ich heute (auch) hauptberuflich blogge, „verdanke“ ich mehr oder weniger einem früheren Arbeitgeber, der irgendwann meine Stelle als Redakteurin gestrichen hat. Mein Mann wollte mich damals aufbauen und hat vorgeschlagen, dass ich doch einfach mein eigenes Magazin machen könnte. Und weil ich als Journalistin natürlich gern schreibe und meine zweite Leidenschaft das Backen ist, habe ich es einfach mal ausprobiert – und ein Online-Backmagazin gestartet. Ende 2012 ging www.backenmachtgluecklich.de online – und ist seitdem aus meinem, unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Der Blog dreht sich um alles, was im weitesten Sinn mit Backen und Genießen zu tun hat – angefangen von Kuchen- oder Brotrezepten über Bücher-Rezensionen und Interviews bis hin zu Experimenten, wie man Kekse low carb, vegan oder glutenfrei machen kann. Einer meiner Schwerpunkte ist nämlich das „gesündere“ Backen, zumindest wenn dies nicht auf Kosten des Geschmacks geht. Über den Blog bin ich auch zur Buchautorin geworden; demnächst erscheint mein zweites Buch „Clean Baking – Natürlich Backen“.

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Wofür nutzt du Pinterest? 

Für mich ist Pinterest in erster Linie ein ganz persönliches, riesiges Backbuch. Als Bloggerin bin ich natürlich viel im Netz unterwegs und finde oft Rezepte, die mir gefallen und mich vielleicht zu eigenen Kreationen inspirieren. Früher musste ich entweder jedes einzelne Rezept ausdrucken – was wahnsinnige Papierstapel ergibt – oder irgendwelche schnöden Linksammlungen erstellen. Foodfotos, die mich anmachen, pinne ich inzwischen einfach, und habe so immer alle im Überblick. Andererseits liebe ich es auch, mich durch Pinnwände anderer Leute zu klicken. Und ich suche auf Pinterest auch immer mehr ganz konkret nach Inspirationen; zum Beispiel wenn ich ein Rezept für eine bestimmte Plätzchensorte brauche oder Ideen für den nächsten Sonntagskaffee. Wie auch immer: Jedesmal, wenn ich zu pinnen beginnen, vergesse ich die Zeit. Ehrlich. Pinterest macht wirklich ein bisschen süchtig…   

 

Was ist dein Lieblingsprofil oder deine Lieblings-Pinnwand?

Puh, das kann ich ehrlich gesagt gar nicht so genau sagen, weil ich vielen Pinnern folge. Manchen eher, weil ich vor allem ihre Fotos schön gestaltet finde, anderen mehr, weil ihre Rezepte ziemlich genau meinen Geschmack treffen. Hier also nur eine klitzekleine Auswahl: Vera von Nicest Things ist nicht nur supernett, sondern macht auch unheimlich kreative Rezepte und hat anders als ich ein echt gutes Gespür für Design und Wohnen. Lutz vom Plötzblog macht extrem Lust, selbst Brot zu backen. Und bei Sallys Baking Addiction zum Beispiel gefallen mir v.a. die Fotos.

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Welchen Beitrag leistet Pinterest für euren Blog?

Das Schöne an Pinterest ist, dass keine Inhalte verloren gehen. Meine Rezepte verschwinden nicht innerhalb kurzer Zeit wieder aus dem (chronologischen) Feed tauchen nie mehr wieder auf – sondern sie werden gefunden, wenn jemand nach ihnen sucht, oder wenn sie jemand aus dem Netzwerk pinnt. Wir haben seit etwa einem Jahr immer mehr Leser, die über Pinterest zu uns finden. Und ich freue mich immer riesig, wenn auch mal ältere Rezepte wieder hervorgekramt – also gepinnt – werden.

 

Was war dein letztes Projekt, dass du mit Hilfe von Pinterest umgesetzt hast?

Ein echtes Projekt habe ich momentan nicht, weil mich mein Alltag mit Kind und Job ganz schön auf Trab hält. Aber ich habe zum Beispiel vor, neben dem ganzen Gebäck auch mal eine Pinnwand mit Kochrezepten zu erstellen um mir Inspirationen für unseren Wochenplan zu holen. Außerdem möchte ich noch eine separate, vielleicht private Pinnwand machen, auf der ich alle Backrezepte sammle, die ich im nächsten Monat mal ausprobieren möchte. Obwohl ich meine meisten Blogrezepte selbst entwickle, finde ich immer auch viele Rezepte anderer spannend – und verliere dann manchmal den Überblick.

 

Entdeckt Kathrin’s Pinterest-Profil